DigitalMadness: Brückenbauer zwischen Marketing und Tech
Fotomontage: STATION

Nachdem wir euch vor kurzem bereits Thinkport vorgestellt haben, könnt ihr heute nachlesen, wer und welche Idee sich hinter DigitalMadness steckt. Das Startup aus dem Coworking Space VABN setzt sich in seiner Session, die am Mittwoch im Rahmen der Startup SAFARI 2019 stattfindet, mit der Zukunft von Produkten und Brands auseinander. Gründerin Julia Tanasic im Gespräch mit STATION. 

Julia, du hast DigitalMadness 2017 gegründet. Welche Idee brachte dich dazu, dein eigenes Unternehmen aufzubauen?

Meine Idee war schon immer, digitales Marketing mit Produktentwicklung und Technologie zu verbinden, gerade weil diese Bereiche zunehmend verschmelzen. Kein digitales Produkt sollte heute entstehen ohne bereits dafür VORAB digitales Marketing zu betreiben. Schließlich hält die Digitalisierung überall Einkehr, auch im Marketing und Sales sowie im Produktbereich, gerade auch im B2B-Segment.

Dann beschreibe uns doch bitte kurz euer Geschäftsmodell – in nicht mehr als fünf Sätzen, bitte.

Wir unterstützen Unternehmen und Teams dabei, mehr End-to-End Produkte, Geschäftsmodelle und Marketingstrategien aufzusetzen. Dabei bilden wir die Brücke zwischen Marketing und Technologie. Wie sollen digitale Produkte in Zukunft vermarktet werden wenn online ALLE um Nutzer und Mitglieder buhlen? Uns ist wichtig, vor allem hier unser Wissen und unsere “Hands-on”- Mentalität als Wegweiser für digitales Marketing und Produktentwicklung mit einzubringen. Im Gegensatz zu den Amerikanern, die beispielsweise schon aktives Voice-Marketing betreiben und sich Plattform-Hoheiten erarbeiten, hinken wir noch um einiges hinterher. Wir hoffen dass wir den “digitalen Speed-up” in Deutschland und Europa mitgestalten und mit beeinflussen können. 

Wie groß ist euer Team und für welche Kunden arbeitet ihr?

Unser Team besteht aus fünf Mitarbeitern, seit unserer Gründung vor zwei Jahren haben wir nun schon für mehr als 15 verschiedene Kunden gearbeitet. Darunter Mittelständler und DAX-Unternehmen wie Bosch, XING oder Volkswagen.

Ihr sitzt mit eurem Team im Coworking Space VABN. Was schätzt ihr an diesem besonderen Coworking-Konzept?  

Für uns ist es klasse, sich in einer Community hier regelmäßig auszutauschen, aber auch Gleichgesinnte zu finden und neue Impulse zu erhalten. VABN ist nicht der klassische Coworking Space. Es ist ruhiger hier, man kann intensiv arbeiten und schnell Meetings oder Konferenzen abhalten, ohne auf Rabatte, Kontingente oder Mitgliedschaften zu achten. Die Ungezwungenheit schätzen wir sehr. Gerade weil wir von Tag eins an Kunden hatten und liefern mussten und wollten, mussten wir uns stark auf das operative Geschäft und unsere Entwicklung konzentrieren.

Wie schätzt ihr die Gründerszene in Frankfurt ein und wie gestaltet ihr sie aktiv mit?

Uns ist es wichtig, Frankfurt auch mal von einer anderen Seite zu zeigen. Wir sind digital, kreativ, nah am Puls der Zeit, aber vor allem am Nadelöhr der Wirtschaft. Ich denke nirgendwo sonst werden so viele Deals, Geschäftstreffen und Gespräche vereinbart wie in Frankfurt. Allein der Flughafen bringt internationale Business-Opportunities direkt zu uns. Das wiederum bringt Nähe zu den Unternehmen und den Entscheidern hier. Viele Frankfurter Startups kennen Ihre Industrien besonders gut und sind so schnell in der Lage, die Wirtschaftlichkeit zu testen. 

Ihr seid in diesem Jahr Host bei der Startup SAFARI. Was erwartet ihr euch vom Event und worum geht’s in eurer Session? 

Bei der Startup SAFARI stellen wir in diesem Jahr das Thema New Work in den Vordergrund. Für uns ist es spannend zu verstehen, was digitales Arbeiten mit der digitalen Marke “Ich” oder “Wir als Team” macht. Immer mehr Online-Kunden wollen verstehen, von welchen Organisationen und Teams sie Produkte kaufen, welche Werte sie vertreten, wie sie arbeiten und auch welchen Lebensstil sie vorleben. Das verändert nicht nur, wie wir Marketing bislang gemacht haben – sondern auch wie wir in der digitalen Welt wahrgenommen werden.

Alle Infos zu Session im VABN mit DigitalMadness und Thinkport findet ihr hier. Noch kein Ticket? Dann hier entlang!

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