5 Fragen an… innoBlock

Die Gründer Felix Green (2.v.r), Timo Straten (r.) und Phuong Nguyen (nicht im Bild) tüfteln an Blockchain-Lösungen für die Industrie, um Prozesse einfacher und transparenter zu machen. Welchen Aspekt sie in der Anfangsphase ihrer Gründung vernachlässigt haben und wie sie die Community konkret für das Thema Blockchain sensibilisieren wollen – 5 Fragen an innoBlock.  

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?

Im vergangenen Jahr haben wir, Felix, Timo und Phuong unser Startup innoBlock, ein Industrial Blockchain Beratungs- und Softwareunternehmen mit Sitz in Mainz gegründet. Wir sind entweder gemeinsam aufgewachsen oder haben uns an der Uni kennengelernt. Felix und Timo haben einen Studienhintergrund in Biomedizinische Chemie bzw. Rechtswissenschaft, während Phuong hauptberuflich bei einem IT-Unternehmen arbeitet. Unsere Neugier für Blockchain-Technologien sowie die Motivation, das Thema „Industrial Blockchain“ im Rhein-Main-Gebiet voranzutreiben, führte zur Gründung von innoBlock. Gleichzeitig wollen wir Blockchain verständlicher machen und den Hype in einen Kontext setzen.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?

Bereits durch die Bearbeitung des Themas Sendungsverfolgung (“Track and Trace”) in Transportnetzwerken zwischen Unternehmen haben wir das Potenzial erkannt, wie man mit Blockchain-Technologien mehr Transparenz und Datenvertrauen schaffen kann. Unsere Geschäftsidee ist es, geeignete industrielle Anwendungsfälle zu identifizieren und Blockchain-Netzwerke zu entwickeln, sodass Unternehmen und deren Kunden auf Basis von erhöhtem Vertrauen voneinander profitieren.

Was war euer größter Fehler?

Wir haben uns stark auf Hauptprojekte konzentriert und den kontinuierlichen Aufbau sowie die Weiterentwicklung und Pflege von Kanälen vernachlässigt, durch die Kunden auf uns, unsere Kompetenzen und Erfahrungen aufmerksam werden. Dazu gehören Online-Marketing und ein breiteres Networking.

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren können wir uns vorstellen, auch kundenunabhängige und -übergreifende Blockchain-Netzwerke zu entwickeln, die wiederum Module für verschiedene Services und Zielgruppen bereitstellen. Weiterhin wollen wir als „Werkbank“ rund um Blockchain-Technologien Innovationen untersuchen und umsetzen. Zudem liegt uns die Verzahnung von Technologie, Industrie und Gesellschaft am Herzen, welche wir stets durch Austausch und Problemlösungen fördern wollen.

Was verbindet euch mit dem Rhein-Main-Gebiet? Und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?

Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet bieten mit dem Finanzwesen und der ansässigen Industrie eine gute Grundlage für Kollaborationen mit Startups. Die Industrial Blockchain-Community ist unserer Ansicht nach noch etwas fragmentiert, befindet sich jedoch im Wachstum. Als Partner des Blockchain-Netzwerks Chainist wollen wir die Community fördern und organisieren, beispielsweise im Rahmen eines Blockchain-Hackathons, der im April in Mainz stattfinden wird.

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