Series A: 3 Millionen Euro für aescuvest
Dr. Patrick Pfeffer (Foto: aescuvest)

aescuvest, die Online-Plattform für Venture-Finanzierungen im Gesundheitsmarkt, hat ihre erste externe Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt nimmt die Gesellschaft rund 3 Millionen Euro auf. Mit dem frisch gewonnenen Kapital möchte die europäischen Finanzierungsplattform für Unternehmen im Gesundheitssektor sein Geschäft weiter ausbauen. 

In der zweiten Runde der Series A-Finanzierung beteiligten sich die Nanz medico GmbH & Co. KG sowie die Business Angels Michael Beckert und Dr. Thomas Wiederspahn. Darüber hinaus stellt der Innovations- und Mittelstandsfinanzierer des Landes Hessen, die BM H Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen, über ihren Beteiligungsfonds Hessen Kapital III eine Mezzanine-Finanzierung zur Verfügung.

Als erste Plattform ermöglicht aescuvest Startups der Bereiche Biotech, Medtech und Digital Health aus ganz Europa, im Rahmen von wertpapier- und prospektbasierten Angeboten grenzüberschreitend privates Beteiligungskapital bei Anlegern in ganz Europa einzuwerben. “Wir sind sehr stolz über das entgegengebrachte Vertrauen namhafter Investoren und freuen uns, dass erfahrene Unternehmer aus dem Finanz-, Digital- und Gesundheitssektor unsere Vision einer Plattform für europäische Health-Innovatoren teilen”, erklärt aescuvest-Gründer und Geschäftsführer Dr. Patrick Pfeffer. 

Regulatorische Hürden für Health-Startups

Seitdem aescuvest.eu im September 2018 online gegangen ist, gingen Bewerbungen von über 50 Unternehmen aus 14 Ländern mit einem kumulierten Kapitalbedarf von rund 140,5 Mio. Euro für Kampagnen auf der Plattform ein. “Der Gesundheitssektor ist der größte Wirtschaftsfaktor in Europa und steht dabei für nachhaltiges Wachstum. Ursache dafür ist nicht zuletzt die Veränderung der Altersstruktur der Gesellschaft, welche gleichzeitig für einen hohen Innovationsdruck sorgt: Eine bessere medizinische Versorgung soll nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sie muss auch für eine Entlastung auf der Kostenseite des Gesundheitssystems sorgen”, so Pfeffer.

Obwohl Medizintechnik und Biotechnologie zu den innovativsten europäischen Branchen gehören, ist gerade für kleine und mittelständische Unternehmen der Zugang zu Wagnis- und Wachstumskapital beschränkt. Vor diesem Hintergrund ist es umso bemerkenswerter, dass die Möglichkeiten grenzüberschreitender Finanzierungen noch immer stark limitiert sind. Im Finanz- wie auch im Gesundheitsmarkt bestehen weiterhin hohe regulatorische Hürden, die den Start für junge Unternehmen erschweren.

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