5 Fragen an… Kallpa-Superfoods
Foto: Kallpa-Superfoods

Vom Elektroingenieur über den elterlichen Betrieb in Peru zum Unternehmer in Deutschland: Mit seinem Startup will Jose Miguel Rodriguez Damiani das Beste aus seiner Heimat zu uns bringen. Was er an der deutschen Startup-Szene besonders schätzt und welche Situation ihn in der Anfangsphase als Gründer besonders nervös gemacht hat – 5 Fragen an Kallpa-Superfoods.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht? 

Ich bin eigentlich Elektroingenieur, komme aber aus einer Unternehmerfamilie. Mein Großvater gründete einen der ersten Blumenläden in Peru und auch mein Vater hatte schon immer ein eigenes Unternehmen. Entrepreneurship war etwas, das ich immer im Sinn hatte, und ich habe eigentlich nur auf den richtigen Moment gewartet, um mein eigenes Unternehmen zu gründen. Nach dem Abitur habe ich zunächst zehn Jahre lang im Familienunternehmen meines Vaters gearbeitet und mich dann entschieden, einen MBA in Deutschland zu machen. Bevor ich nach Deutschland kam, hatte ich bereits die Idee, Superfoods nach Europa zu bringen, denn in Peru haben wir eine gigantische Biodiversität. Zudem war ich schon immer begeistert von guter Ernährung – und so entstand die Idee, Kallpa-Superfoods zu gründen.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?  

Wir bringen die besten Produkte aus Peru nach Deutschland.
Wir teilen die Geschichte der Inkas.
Wir bieten reichhaltige und nahrhafte Produkte an.

Was war eure bisher größte Herausforderung?

Die komplizierteste Herausforderung war bislang die Finanzierung. Auch weil mich das Gespräch mit der Bank sehr nervös gemacht hat. Deutsch ist bekanntlich eine sehr schwierige Sprache, aber glücklicherweise ist zum Schluss alles sehr gut gelaufen.

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

In fünf Jahren sind wir mit einem oder mehreren Produkten am Markt positioniert, treten mit einer mit einer klaren Botschaft nach außen und haben Kunden, die unserer Marke treu sind. 

Was verbindet euch mit der Metropolregion Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet? Und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?    

Ich lebe in Oestrich-Winkel, einem kleinen Dorf in der Region. Wir haben hier eine tolle, ruhige Umgebung, in der ich wunderbar Ideen und Konzepte für unsere Produkte entwickeln kann. Ich weiß nicht, ob es mir an einem anderen Ort genauso gelungen wäre, so viele Pläne auszuarbeiten. Mit dem Start-up-Ökosystem in Deutschland im Allgemeinen habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht. Zum einen gibt es viele Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten. Für mich als Ausländer in Deutschland war es zudem sehr schön, ein so freundliches Umfeld zu vorzufinden. Aus meiner Sicht gibt es in Europa derzeit keinen besseren Standort, um ein Unternehmen zu gründen. Alle Menschen helfen sich gegenseitig und es ist nicht besonders schwer, Gleichgesinnte zu finden.

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