5 Fragen an… JoS QUANTUM
Markus C. Braun (l.) und Niklas Hegemann (Foto: JoS Quantum)

Jetzt wird’s speziell: JoS QUANTUM, ein Frankfurter Startup mit Sitz im TechQuartier, hat eine Software entwickelt, mit der Finanz- und Versicherungsunternehmen rechenintensive Probleme noch besser lösen können. Klingt kompliziert, ist es auch. Was dahintersteckt haben uns die Gründer erklärt: 5 Fragen an JoS Quantum.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?  

Wir sind JoS QUANTUM, ein 2018 gegründetes FinTech aus Frankfurt am Main und nutzen Quanten- und quanten-inspiriertes Computing für Anwendungen in der Finanz-, Versicherungs- und Energieindustrie. Markus C. Braun, der Gründer von JoS QUANTUM, hat einen Hintergrund in Quantenphysik und Finance sowie Erfahrung in der Risikomodellierung für Banken. Markus ist Geschäftsführer von JoS QUANTUM, Dazu kommen Niklas Hegemann als Chief Operation Officer und Sven Kerstan als Head of Research. Beide bringen ebenfalls Erfahrungen aus den Bereichen Financial Engineering, Physik und der Softwareintegration im Bankenwesen mit. Unsere Mission mit JoS QUANTUM besteht darin, mit Quanten- und quanten-inspirierten Computern die nächste technologische Revolution an den Kapitalmarkt zu bringen.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?  

JoS QUANTUM entwickelt eine hardware-agnostische Plattform für die Finanz-, Versicherungs- und Energieindustrie und bindet dafür spezielle Hardware, wie z.B. Quantencomputer und Quantenannealer an. Quanten- und quanten-inspirierte Algorithmen bieten neue, performantere Möglichkeiten im Handel, Risikomanagement, sowie der Portfoliooptimierung, Betrugsaufdeckung und Strompreisbildung. Die Plattform kann einfach über eine API integriert und angesprochen werden und in bestehende Softwarelösungen integriert werden.

Was war eure bisher größte Herausforderung?

Die Möglichkeiten von Quanten- und quanten-inspirierten Computing und Algorithmen ist dem Kunden oft nicht bewusst. Die Erarbeitung von neuen Geschäftsmodellen zusammen mit Kunden ist dabei eine große Herausforderung, da oft mathematische Grundlagen abstrahiert werden müssen. 

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Unsere Software ist etabliert im Kapitalmarkt. Unsere Kunden lösen ihre größten und rechenintensivsten Probleme über unsere Lösung. Optimierungsprobleme, Risikomanagement, Betrugsaufdeckung, Strompreisbildung, Netzwerkauslastung und weitere Probleme die klassischen Computer an ihre Grenzen bringen, lösen wir effizienter als jemals zuvor. Unsere Software wird als essenzielles Tool im Finanzgeschehen mitwirken.

Was verbindet euch mit Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet? Und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?  

Wir sitzen in Frankfurt am Main, da hier das Herz der Finanz- und Versicherungs-Szene von Kontinentaleuropa schlägt. Durch die exzellenten Universitäten im Rhein-Main-Gebiet kommen wir auch in direkten Kontakt mit motivierten und sehr fähigen Studentinnen und Studenten. Wir sitzen im TechQuartier und sind tief verwoben mit der Fintech-Szene Frankfurt am Main und Umgebung.

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