Cashlink bringt Venture Capital auf die Blockchain
Michael Duttlinger, Geschäftsführer und Co-Founder von Cashlink. (Foto: Cashlink)

Cashlink vermeldet einen weiteren Meilenstein: Das Frankfurter Fintech gibt aktuell seine ersten eigenen digitalen Wertpapiere auf der Blockchain aus. Damit gehört das Unternehmen um Geschäftsführer Michael Duttlinger zu den ersten Unternehmen in Deutschland, das Wertpapiere digitalisiert und als Eigenkapital-Instrument emittiert hat. Damit will Cashlink vor allem die Funktionalität seines neuen Produktes demonstrieren, dass vor einem halben Jahr unter dem Namen stokera gelauncht wurde.

Die digitalen Wertpapiere werden in einem Private Placement an die vier Bestandsinvestoren von Cashlink – FinLab, Panta Rhei, seed + speed Ventures und Deplanis – sowie einen zusätzlichen, neuen Business Angel ausgegeben. So partizipieren alle Investoren, die über dieses Instrument in das Unternehmen investieren, ökonomisch in gleichem Maße wie die Gesellschafter des Unternehmens – beispielsweise an einem Exit-Erlös oder einer Dividendenzahlung. Der Verkauf der digitalen Wertpapiere richtet sich ausschließlich an professionelle Investoren wie VC-Fonds, Business Angels oder High-Net-Worth-Individuals.

“Mit der erfolgreichen Ausgabe von digitalem Eigenkapital für Venture-Capital-Investoren ha- ben wir gezeigt, wie Start-ups ihren Investoren ganz einfach eine zusätzliche Form der Kapitalaufnahme ermöglichen können: Ein komplett digitales Investment mit einem sehr vereinfachten Investitionsprozess per indirekter, virtueller Beteiligung”, erläutert Michael Duttlinger, Co-Founder und Geschäftsführer von Cashlink. Im Austausch mit renommierten Venture-Capital-Unternehmen und Business Angels würden die marktüblichen Bedingungen von Beteiligungsverträgen standardisiert in eine digitale Form übertragen, so Duttlinger weiter.

“Sehr starkes Ökosystem für digitale Assets”

Ein Vorteil der standardisierten, digitalen Unternehmensfinanzierung besteht für Start-ups und Investoren insbesondere in der vereinfachten Gesellschafterstruktur sowie den deutlich geringeren Transaktionskosten. So werden etwa Investments kleinerer Summen für Start-ups und Investoren attraktiv, wodurch insgesamt mehr Kapital zugänglich gemacht werden kann. Darüber hinaus sorgt die Cashlink-Technologie auf Basis der Ethereum-Blockchain dafür, dass Transaktionen insgesamt transparenter und nachvollziehbarer werden.

„Wir sind sehr stolz, als eines der allerersten Unternehmen in Deutschland erfolgreich digitale Wertpapiere als Eigenkapitalinstrument ausgegeben zu haben. Gerade in Frankfurt sehen wir ein sehr starkes Ökosystem für digitale Assets, welches sich beinahe täglich weiterentwickelt”, ordnet Duttlinger abschließend ein. Stefan Schütze, Vorstandsmitglied bei Investor FinLab, kommentiert:  „Die erstmalige Ausgabe des digitalen Wertpapiers durch Cashlink in Form eines Security Tokens bestätigt uns darin, in ein sehr innovatives und technologisch bestens aufgestelltes Unternehmen investiert zu haben”.