5 Fragen an… MakeHealth

Gesundheitsfördernde Angebote in Unternehmen werden immer wichtiger, wenn es darum geht, seinen Mitarbeitern attraktive Rahmenbedingungen zu bieten. Dass dabei häufig schablonenartig vorgegangen wird, ohne die Wünsche und Bedürfnisse der Belegschaft zu berücksichtigen, hat MakeHealth rechtzeitig erkannt. Wie das Team betriebliches Gesundheitsmanagement nachhaltig gestaltet und welche Lehren er aus seiner ersten Unternehmensgründung gezogen hat – 5 Fragen an Dominik Stuckmann, Gründer von MakeHealth.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?  

Wir sind ein junges Team bestehend aus Sportwissenschaftlern, Ernährungswissenschaftlern und Physiotherapeuten. Während meiner Zeit im Studium hatte ich die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Unternehmensstrukturen zu gewinnen und wurde immer wieder mit dem Thema betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) konfrontiert. Ich verschaffte mir einen intensiveren Einblick und musste feststellen, dass alle Unternehmen die gleichen Probleme haben. Oft fehlte der rote Faden in der gesundheitsfördernden Vorgehensweise und bei vielen Unternehmen existiert eine Vorliebe für Einzelmaßnahmen. Nur in Ausnahmefällen basieren diese eingeführten Maßnahmen auf einer Analyse und einem konkreten Ziel. Dazu werden oftmals die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt, welches die Basis jeder BGM-Arbeit ist. Daraufhin wurde MakeHealth mit der Vision gegründet, das die Einführung eines ganzheitlichen und nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements für jedes Unternehmen ermöglicht werden muss.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?  

MakeHealth hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein innovatives gesundheitsförderndes Programm zu entwickeln, um die Produktivität, die Motivation und die Leistung der Mitarbeiter zu verbessern, deren Fehler- und Unfallquote zu reduzieren, das Betriebsklima und die interne Kommunikation zu stärken und das Betriebsergebnis zu verbessern. Um diese Ziele realisieren zu können unterstützen wir Unternehmen bei der Umsetzung eines nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagements. Basierend auf einem individuellen Modulkatalog ermöglichen wir Unternehmen jeglicher Größe eine schnelle, kostengünstige und nachhaltige Umsetzung.

Was war euer größter Fehler?

Während der Gründungsphase meines ersten Unternehmens, das ich 1,5 Jahre später an einen Investor verkaufte, habe ich als „Neuling“ viele Fehler gemacht, die ich nun zu vermeiden wusste. Oftmals will man zu schnell wachsen und verliert das Wesentliche aus den Augen. Der MVP wurde in meinem ersten Unternehmen zu umfangreich gestaltet. Bei MakeHealth habe ich darauf geachtet diesen extra einfach und praktisch zu halten.

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist seit Jahren ein aufsteigender Trend in deutschen Unternehmen. Wir möchten mit unserem Konzept ein Fundament für eine gesundheitsorientierte Unternehmenspolitik schaffen um die jährlich entstehenden extrem hohen Kosten aufgrund von Krankheitsausfällen für ein Unternehmen zu mindern. Wir betreuen bereits mehrere mittelständische Unternehmen und möchten in den kommenden fünf Jahren ein zentrales Präventionsstudio im Rhein-Main-Gebiet eröffnen. Mit dem aktuellen Aufschwung wollen wir uns als einer der marktführenden Anbieter im deutschsprachigen Raum etablieren.

Was verbindet euch mit der Region FrankfurtRheinMain und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?  

Als gebürtiger Frankfurter bin ich seit mehreren Jahren in der Startup Szene in Frankfurt aktiv. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet entwickeln sich immer weiter zu einer Gründerregion aufgrund der vielen Fördermöglichkeiten, der guten Infrastruktur sowie dem spannenden Umfeld, bestehend aus jungen und digitalen Unternehmen.

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