Christian Lindner beteiligt sich als Investor an der Ginmon Gruppe

Christian Lindner beteiligt sich als Investor an der Ginmon Gruppe. Das Frankfurter Technologieunternehmen entwickelt digitale Infrastruktur für Investment- und Vorsorgelösungen und stellt diese sowohl Endkunden als auch Banken und Finanzdienstleistern zur Verfügung.

Lindner setzt sich seit vielen Jahren für eine stärkere Aktienkultur und mehr Kapitaldeckung in Deutschland ein. Mit seinem Investment bei Ginmon verbindet er dieses Anliegen mit einem unternehmerischen Engagement.

„Deutschland braucht mehr Kapitalbildung in privater Hand. Aktien und Fonds sollten für viel mehr Menschen selbstverständlicher Bestandteil des langfristigen Vermögensaufbaus und der Altersvorsorge sein“, sagt Christian Lindner. „Ginmon hat mich überzeugt, weil das Unternehmen dafür nicht nur einzelne Finanzprodukte anbietet, sondern die technologische Infrastruktur bereitstellt. Damit können Banken und andere Finanzdienstleister moderne Investment- und Vorsorgelösungen schnell und skalierbar anbieten.“

Ginmon wurde 2014 gegründet und arbeitet profitabel. Die Gruppe verwaltet mehr als 500 Millionen Euro Kundenvermögen. Über 100.000 Endkunden nutzen bereits Lösungen auf Basis der Ginmon-Infrastruktur. Neben dem eigenen digitalen Vermögensmanagement betreibt Ginmon mit apeiron Wealth eine Plattform für unabhängige Finanz- und Vermögensberater und hat mit Ginmon Technology eine modulare Investment-Infrastruktur aufgebaut, die Finanzunternehmen als White-Label-Lösung in ihre eigenen Angebote integrieren können. Zu den Unternehmen, die bereits Technologie von Ginmon einsetzen, gehört die europäische Neobank bunq. Erst kürzlich haben Ginmon und der globale Asset Manager Franklin Templeton eine Partnerschaft für das Altersvorsorgedepot bekanntgegeben, die auf der apeiron Wealth-Plattform basiert.

Mit dem Altersvorsorgedepot entsteht ab 2027 ein neuer Markt für kapitalmarktbasierte Vorsorgelösungen. Für Ginmon eröffnet sich damit ein zusätzlicher Anwendungsbereich seiner White-Label-Infrastruktur: Banken und andere Finanzdienstleister können auf der Technologie des Unternehmens eigene digitale Angebote für das Altersvorsorgedepot entwickeln und ihren Kunden unter eigener Marke zur Verfügung stellen. Unabhängige Finanz- und Vermögensberater können entsprechende Lösungen über apeiron Wealth in ihre Beratung einbinden.

„Mit dem Altersvorsorgedepot wird Kapitalmarktinvestment für die private Altersvorsorge erheblich an Bedeutung gewinnen. Entscheidend ist jetzt, dass daraus attraktive, kosteneffiziente und digitale Angebote für möglichst viele Menschen entstehen“, sagt Lindner. „Genau an dieser Schnittstelle von Kapitalmarkt und Technologie sehe ich für Ginmon erhebliches Potenzial.“

„Wir haben Ginmon in den vergangenen Jahren konsequent neben dem digitalen Vermögensmanagement zu einem Technologieanbieter für die Finanzindustrie ausgebaut. Unser Ziel ist es, Finanzunternehmen von Banken über Versicherer bis hin zu Vertriebsorganisationen und unabhängigen Beratern die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, mit der sie moderne Anlagelösungen schnell und skalierbar auf den Markt bringen können. Das Altersvorsorgedepot ist dafür ein besonders aktuelles Beispiel. Wir freuen uns, Christian Lindner als Investor für diese nächste Wachstumsphase gewonnen zu haben.“ sagt Lars Reiner, Gründer und CEO der Ginmon Gruppe.

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In 2020 berichteten wir hier https://station-frankfurt.de/2020/06/03/robo-advisor-ginmon-schliesst-weitere-finanzierungsrunde/über die damals abgeschlossene Finanzierungsrunde.

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