Lokal, nachhaltig, mutig: “ideas for good” macht aus Ideen echte Lösungen
Projektleiterin für ideas for good Dunja Buchhaupt

Was braucht es, um aus einer Idee echten Impact zu machen? Die meisten sprechen über “gründen”, “skalieren”, “sichtbar werden”. Doch das gemeinnützige Projekt ideas for good denkt das Ganze anders: lokal, nachhaltig, gemeinschaftlich. Wir haben mit Dunja Buchhaupt, der Projektleiterin von ideas for good, gesprochen. Über Mut, nachhaltiges Unternehmertum und warum der richtige Zeitpunkt zum Starten immer jetzt ist. Für alle zwischen 18 und 35, mit Herz, Idee und dem Wunsch, etwas zu bewegen: Das hier ist für euch.

Junge Köpfe als Changemaker bei ideas for good

Dunja, du leitest das neue Programm ideas for good. Beschreibe bitte in einem Satz, worum es dabei geht?

Wir möchten junge Menschen dabei unterstützen, gesellschaftliche oder ökologische Probleme durch Unternehmens- und Vereinsgründungen zu lösen.

Was war der Auslöser dafür, dass ihr genau jetzt so ein Programm ins Leben ruft und was ist euer Antrieb dahinter?

Um die vielen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, ist es wichtig, dass man Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensphasen einbezieht und Teil der Lösung werden lässt. Alle bringen besondere Blickpunkte und Themen mit. Unser Antrieb ist es, ein Programm ins Leben zu rufen, das jungen Menschen eine Stellschraube für Veränderungen bietet und sie Teil einer Community werden lässt.

    Wer sind die Menschen, für die ideas for good gemacht ist? Und was bringt sie typischerweise an diesen Punkt, wo sie sagen: Ich will mit meiner Idee wirklich etwas verändern?

    Wir möchten junge Menschen darin bestärken, einen Unterschied zu machen und sich aktiv in der Gesellschaft einzubringen. Impact Gründer:innen haben zu dem Problem, das sie durch ihr Business lösen möchten, oft einen sehr persönlichen Bezug.

      Viele junge Leute haben vielleicht eine Idee, aber fühlen sich (noch) nicht wie klassische Gründer:innen. Ist das ein Hindernis oder sogar ein Vorteil im Programm?

      Das Programm ist sogar speziell auf Leute ausgelegt, die sich noch gar nicht so richtig als Gründer:innen sehen. ideas for good möchte zeigen, dass Unternehmertum ein wunderbarer Hebel ist, um etwas zu bewegen und anzustoßen. Deshalb ist es völlig in Ordnung, wenn sich Menschen bei uns bewerben, die eine Idee mit sich bringen, aber noch gar nicht über die genauen unternehmerischen Aspekte nachgedacht haben. All das Lernen sie gemeinsam mit den anderen Teilnehmer:innen im Programm.

      Ein Blick hinter die Kulissen des Programms

      Was erwartet die Teilnehmenden konkret, vom Start im Juli bis zum Summit im nächsten Jahr? Kannst du uns mal einen kleinen Blick hinter die Kulissen geben?

      Klar, super gerne. Das Programm ist 8 Monate lang und hat ca. alle zwei Woche einen gemeinsamen Termin. Das kann in Form von online Trainings sein, die sich mit wichtigen Entrepreneurship Themen wie Rechtsformen, Marketing aber auch Sales & Akquise befassen. Oder gezielt Impact Themen wie Impact Measurement oder zirkuläre Business Modelle bespielen. Es werden aber auch monatliche Community Events angeboten, bei denen die Teilnehmer:innen verschiedene Akteure und Expert:innen aus dem Gründungsökosystem im Rhein-Main-Gebiet kennenlernen. Der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz: Die Pitch Night oder gemeinsame Co-Working Abende werden auf jeden Fall ein Highlight!

        Gibt es ein Erlebnis oder eine Idee aus der Vorbereitungszeit, die dir besonders im Kopf geblieben ist? Vielleicht ein Moment, der dich selbst berührt hat?

        Alle Bewerbungen, die bisher eingegangen sind, sind einzigartige. Ob vom Indoor Gemüsegarten, über Politik- und Dialogbildung an Schulen über vegane Snacks: Die Vielfalt an Ideen macht dieses Programm so lebendig und spannend und gibt gleichzeitig viel Hoffnung auf eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft.

          Warum Regionalität zählt

          Ihr legt viel Wert auf die regionale Community im Rhein-Main-Gebiet – warum ist euch dieser lokale Bezug so wichtig?

          Wir glauben daran, das Veränderung vor Ort und im Kleinen beginnt. Wir möchten Menschen die Chance bieten, in ihrer eigenen Community zu wirken und sich gleichzeitig mit anderen in der Nähe zu vernetzen, denen ähnliche Themen und Werte wichtig sind. Denn sind wir mal ehrlich: Gründung und Impact sind niemals ganz linear verlaufende Angelegenheiten und bringen oftmals viele und unverhersehbare Challenges mit sich. Deshalb ist es wichtig, dass wir jungen Impact Gründer:innen nicht nur Knowhow mit auf den Weg geben, sondern auch ein starkes, lokales Netzwerk, das auffängt und unterstützt, wenn alles mal gerade nicht so nach Plan verläuft.

            Was sollten Menschen mitbringen, die sich bewerben wollen und was würdest du jemandem sagen, der noch zögert?

            Die wichtigste Zutat ist definitiv Lust, etwas zu verändern und Teil einer Community zu werden. Ich würde jedem, der noch zögert, sich zu bewerben ans Herzen legen, es gerade dann zu tun! Wenn man aus seiner Komfortzone tritt hat man viel Raum für Wachstum und kann viel neues lernen und entdecken. Gerne kann man bei Fragen jederzeit mein Team und mich kontaktieren. Meist hilft schon ein kurzes Telefonat, um letzte Zweifel zu beseitigen.

            Wenn du in einem Jahr zurückblickst: Was wäre für dich der Moment, wo du sagst ideas for good hat wirklich etwas bewegt?

            Wenn wir viele tolle Impact Ideen zum Unternehmen erweckt haben und junge Menschen viel Kraft und Hoffnung aus der ideas for good-Community ziehen.

            Das Team hinter ideas for good

            Wer steckt hinter ideas for good?

            ideas for good ist eine gemeinnützige Initiative der KIZ SINNOVA gGmbH mit Sitz in Offenbach und starken CSR-Partnern.


              ideas for good

              Mutige Ideen verdienen eine Bühne.
              Wenn du zwischen 18 und 35 bist, im Rhein-Main-Gebiet lebst und etwas starten willst, das Wirkung zeigt, dann ist jetzt dein Moment.

              Bewerbungsschluss für Staffel 1: 27. Juli
              Alle Infos: www.ideasforgood.de

              Die Teilnahmeplätze sind limitiert. First come, first served.


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