5 Fragen an… Qikfresh

Denis Frydrych (Foto) und sein Bruder Martin sorgen dafür, dass man immer ein strahlendes Lächeln hat – gerade wenn die Zahnbürste mal nicht griffbereit ist. Wie sie zu ihrer Geschäftsidee kamen und worüber im Büro gerade heiß diskutiert wird, haben uns die gebürtigen Frankfurter im Interview verraten – 5 Fragen an Qikfresh.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?

Qikfresh ist ein Bio-/Naturkosmetik-Startup aus Frankfurt am Main. Wir kümmern uns um das menschlichste Bindeglied: das natürliche Lächeln.

Wir, Denis und Martin Frydrych, sind Brüder und Gründer von Qikfresh und setzen uns für die Herstellung hochwertiger natürlicher Mundpflegeprodukte für jeden Lifestyle ein. Oft sind die altbewährten Pflegeroutinen mit unseren abwechslungsreichen Lebensstill nicht mehr miteinander vereinbar. Viele verbringen immer mehr Zeit außer Haus oder am Reisen. Gemäß unserem Slogan „revitalise your smile naturally“ ist es unser Ziel, die Zahn- und Mundpflege unterwegs zu unterstützen. Egal ob beim Pendeln, im Büro, nach dem Sport, oder beim Globetrotten: Wir ermöglichen zuverlässige und natürliche Zahn- und Mundpflege – immer & überall.

Wir sind beruflich und privat viel unterwegs gewesen und haben keine zufriedenstellenden natürlichen und praktischen Lösungen für unsere on-the-go Zahn- und Mundpflege gefunden. Die großen Hersteller von Pflegeprodukten bieten Produkte an, die primär für die Anwendung im heimischen Bad entwickelt und hergestellt werden, was einem flexiblen und aktiven Lifestyle nicht gerecht wird. Wir hatten genug vom unbequemen, unhygienischen und unpraktischen Abfüllen in spezielle Reiseflaschen und so kam es, dass wir 2017 angefangen haben, die ersten Produktideen für die natürliche Zahn- und Mundpflege für unterwegs zu testen. Seit April 2019 sind wir mit der ersten Qikfresh-Produktfamilie – Mundwasser-Pulver und Kokosöl-Ölziehkur – auf dem Markt.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?

Qikfresh ist die erste Bio- und Naturkosmetik-Marke, die Zahn- und Mundpflege mit dem on-the-go Lifestyle verbindet. Wir verfolgen das Ziel, Zahn- und Mundpflegeprodukte speziell für die Anwendung unterwegs zu entwickelt und somit für Momente, in denen man kein Bad oder Waschbecken in der Nähe hat. Dabei sind unsere Produkte als Natur- und Biokosmetik zertifiziert, von der Vegan Society als vegan registriert, natürlich tierversuchsfrei und in Deutschland hergestellt. Damit garantieren wir Nachhaltigkeit sowie höchste Sozialstandards und Produktqualität.

Was war eure bisher größte Herausforderung?

Es gibt keinen Tag ohne Challenge in einem Startup. Aber während der Produktentwicklungsphase gab es doch einige große Herausforderung. Da wir Wert auf höchste Qualität legen, war es uns von Anfang an wichtig, unsere Produkte nach den strengen Kriterien für zertifizierte Bio- und Naturkosmetik zu entwickeln und herzustellen. Für Startups sind das oft erhebliche administrative und finanzielle Hürden, die den kurzfristigen und langfristigen Handlungsspielraum in Bereichen wie Rezepturentwicklung, Herstellungsprozesse und Verpackungslösungen einschränken. Eine aktuelle Challenge die wir im Büro heiß diskutieren heißt „Vertrieb“.

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Das Konzept von Qikfresh ist ein skalierbares. Natürlich wird es weiterhin unser Ziel sein, das Lächeln auf natürliche Weise zu revitalisieren – und zwar on-the-go. Aber wir schauen selbstverständlich auch auf andere Kosmetikbereiche. 

Was verbindet euch mit Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet? Und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?

Frankfurt ist unsere Heimat. Wir sind gebürtige Frankfurter und hier aufgewachsen. Daher verbinden wir mit Frankfurt auch Familie und Freunde, und so ist Frankfurt für uns mehr als nur der Unternehmenssitz.

Nach über sechs Jahren im Ausland bin ich zurückgekommen, um hier gemeinsam mit meinem Bruder, der weiterhin hauptsächlich im Ausland unterwegs ist, unser Startup zu gründen. Wir haben im Rhein-Main-Gebiet und in der Region viele familiengeführte Unternehmen aus der Kosmetikbranche und eine gute Auswahl an Zulieferern. Die zentrale Lage und die internationale Position von Frankfurt spielen uns auch besonders bei Logistik und Vertrieb in die Karten.

Im Frankfurter Startup-Ökosystem bewegt sich viel. Es gibt eine sehr gute Dynamik, insbesondere natürlich im Fintech-Bereich – und es wäre schön, dies auch in anderen, mehr produktbezogenen Branchen (z.B. Kosmetik) zu sehen. Wir freuen uns, ein Teil dieses mehr und mehr aufkeimenden Ökosystems zu sein und zusammen mit anderen Startups einen Beitrag zu leisten.

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