5 Fragen an… Linguedo

Italien und Deutschland – das ist seit jeher eine besondere Beziehung. Das Frankfurter Startup Linguedo, gegründet von Matthias Gilch (l.) und Dominik Nitsch, betreibt sprichwörtlich Völkerverständigung, indem es italienische Krankenpflegekräfte fit für den deutschen Arbeitsmarkt macht. Wie sie zu ihrer doch speziellen Geschäftsidee gekommen sind und welche Probleme sie damit lösen – 5 Fragen an Linguedo.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?  

Wir sind Dominik und Matthias von Linguedo. Wir helfen arbeitssuchenden Italienern, insbesondere Krankenpflegern, Deutsch zu lernen und in Deutschland zu arbeiten. So entlasten wir den Arbeitsmarkt in Italien und helfen deutschen Arbeitgebern, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden. Angefangen hat das Ganze als Sprachlernprojekt und als Matthias dann bei einem Aufenthalt in Rom erlebt hat, wie schlimm die Arbeitsmarktsituation in Italien ist, kam die Frage auf: Wie können wir diesen Menschen ohne Perspektive einen kostenlosen Sprachkurs anbieten? So entstand ein Jahr darauf Linguedo.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?  

Linguedo hilft italienischen Arbeitssuchenden, kostenlos Deutsch zu lernen und dann in Deutschland zu arbeiten. Dabei begleiten wir sie auf dem ganzen Weg von der Bewerbung über den hauseigenen Sprachkurs bis hin zum Start in Deutschland.

Was war euer größter Fehler?

Zu schnell zu skalieren, ohne wirklich Prozesse oder Systeme etabliert zu haben. Daraus haben wir viel gelernt. Manche Probleme kann man eben nicht dadurch lösen, dass man einfach mehr Manpower darauf wirft. 😉

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Als erste Anlaufstelle für motivierte arbeitssuchende Italiener (und vielleicht sogar Bürger anderer Länder) und deutsche Firmen, die nach tollen Mitarbeitern suchen.

Was verbindet euch mit der Stadt Frankfurt und was tut sich im lokalen Startup-Ökosystem?    

Linguedo ist im Social Impact Lab in Frankfurt groß geworden und unser Herz gehört immer noch der tollen Community und den dort geschlossenen Freundschaften. Es ist wahnsinnig toll zu sehen, dass immer wieder mutige Gründer den Schritt wagen und es auch hier in Frankfurt mehr als nur Fintech gibt.