5 Fragen an … Vinokilo
Robin Balser hat Vinokilo im Jahr 2016 gegründet.

Schon über 165 000 Kilo Kleidung in acht Ländern hat Vinokilo gerettet. Der Trick: Kleidung, die eigentlich weggeworfen würde, aufbereiten und zu einem fairen Preis verkaufen. Getroffen haben wir Vinokilo schon bei der GRÜNDERloge von WIWIN und STATION. In 5 Fragen an … Vinokilo berichtet uns Gründer Robin Balser jetzt, wie Vinokilo entstanden ist.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?

Vinokilo ist Deutschlands größtes Pop-Up Event für Vintage und hochwertige Secondhandkleidung. Auf unseren Pop-up Events wird Kleidung in einer Wohlfühlatmosphäre mit live Musik, Food Trucks und Wein zum Kilopreis verkauft.

Ich bin dazu gekommen, als Ich 2015 mein Geschäft in den Niederlanden plötzlich auflösen musste. Ich habe dort einen Kiloverkauf organisiert, um die Kleidung innerhalb der Kürze der Zeit zu verkaufen. Mein Kumpel ‘Dominik Breu’ hat das auf Facebook gesehen und mich gefragt, ob ich nicht sowas mal in Mainz machen kann. Ende 2015 haben wir das erste Kilo Sale in einer 100qm Wohnung organisiert und im März 2016 wurde Vinokilo gegründet.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?

Vinokilo bezieht weltweit Vintage-und Secondhand- Mode und bereitet sie von Hand auf, um sie dann zu einem fairen Kilopreis bei internationalen Pop-up-Events mit Wohlfühlatmosphäre, Food, Musik und einem Glas Wein zu verkaufen.

So sieht ein Popup-Event von Vinokilo aus.
So sieht ein Pop-Up-Event von Vinokilo aus.

Was war euer größter Fehler?

Unser erster Steuerberater. Er wusste nicht, wie man mit einem jungen Unternehmen umgeht. Wir haben viel Energie verloren, die besser in das Produkt geflossen wäre.

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Seit dem 1.September 2019 veranstalten wir sechs Events pro Wochenende. Das sind insgesamt knapp 200 Events pro Jahr. 2020 wollen wir unser Geschäft online und offline ausbauen.Unsere Vision ist es, Leuten in Europa die Möglichkeit zu geben, 365 Tage im Jahr secondhand einzukaufen. Wir wollen dabei auch einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz durch Ressourcenschonung beitragen. In fünf Jahren werden wir dieses Ziel erreichen!

 Was verbindet euch mit der Region FrankfurtRheinMain? Und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?

Erstmal Heimat. Ich bin echter Meenzer. In unserem Startup-Ökosystem tut sich einiges, aber noch nicht genug! Besonders Mainz hinkt Wiesbaden, Frankfurt und Darmstadt hinterher. Was mir vor allem fehlt, ist eine “Giving back mentality” von erfolgreichen Gründern. Mehr Substanz und weniger Hype von Politkern würden ebenfalls helfen.

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