5 Fragen an… Rebels League
Fotomontage: STATION / Rebels Club

Drei Frauen, eine Vision: Mirjam Pütz, Christine Mathan und Daniela Kaiser (v.l.n.r.) wollen die deutsche Bildungslandschaft verändern. Mit ihrem Projekt Rebels League wollen sie Kinder ganz gezielt auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten. Welches Konzept dahinter steckt und wie es zu dieser Idee kam – 5 Fragen an die Gründerinnen von Rebels League.

Wer seid ihr, was macht ihr und wie seid ihr zu dem gekommen, was ihr heute macht?

Wir sind die Gründerinnen der Rebels League: Mirjam Pütz, Christine Mathan und Daniela Kaiser. Wir kennen uns aus dem Arbeitsumfeld. Neben vielen anderen spannenden Aufgaben beschäftigen wir uns auch mit den Themen Lebenslanges Lernen, Digitale Transformation und Wissenschaftliche Annahmen zu zukunftsweisenden Lernkonzepten. Mirjam und Daniela sind zudem Mütter und denken somit ganz automatisch darüber nach, wie ihre Kinder bestmöglich auf die Zukunft vorbereitet werden können. Wir haben einfach mal losgelegt und unsere Ideen und Formate mit Kindern durchgespielt. Dann war uns schnell klar: Wir wollen Kinder und Jugendliche mit unseren Erfahrungen und unserem Wissen unterstützen, die Herausforderungen der Zukunft zuversichtlich anzugehen.

Wie würdet ihr eure Geschäftsidee in maximal 3 Sätzen beschreiben?

Wir haben keine klassische Geschäftsidee in dem Sinne, sondern wollen maßgeblich dazu beitragen, dass sich die Bildungslandschaft in Deutschland zukunftsweisend und nachhaltig verändert. Unser Ziel ist dabei, heranwachsende Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 15 Jahren zu bekräftigen, die Kompetenzen der Zukunft auszubauen, ihre Fähigkeiten auf zentrale und komplexe Themen anzuwenden, neue Lösungswege zu erarbeiten, zukunftsrelevantes Wissen zu entwickeln und somit ihr Selbstvertrauen zu stärken. Zu diesem Zweck haben wir tolle Formate entwickelt, in denen wir mit ihnen an den wichtigen Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit (abgeleitet von den Global Goals) arbeiten und nebenbei neue Methoden und Zukunftstrends lernen.

Was war euer größter Fehler?

Wir sind erst vor einigen Monaten mit unserem Prototypen – dem Rebels League Summer Camp – gestartet und befinden uns aktuell in der Testphase unseres zweiten Formats, dem Rebels League Club. Große Fehler haben wir – zum Glück – noch nicht begangen, aber wir hatten schon einige echte Learnings. Zum Beispiel: eine abgestimmte Agenda für unsere Working Sessions, damit wir uns nicht in unseren (Frauen-)Gesprächen verlieren, aber auch zu wenig Power auf Akquise am Anfang zu legen. Wir treiben die Rebels League nebenberuflich voran und müssen uns daher sehr stark auf unsere nächsten Schritte fokussieren, damit wir unsere verfügbare Zeit optimal einsetzen. Das funktioniert mittlerweile ganz gut, hat aber eine Lernphase gebraucht

Wo seht ihr euch und euer Unternehmen in fünf Jahren?

Wenn wir richtig groß denken, dann führen wir die Rebels-League-Formate in 5 Jahren in vielen Städten Deutschlands aus. Wir haben einen Campus in Frankfurt eröffnet, in dem wir neue Lernmethoden ausprobieren und in neue Formate überführen. Zusätzlich haben wir einen ThinkTank zum Thema Bildung etabliert und bieten unter anderem die Möglichkeit, interessante Projektideen der Kinder mit ihnen weiter zu entwickeln.

Was verbindet euch mit der Region FrankfurtRheinMain? Und was tut sich in unserem Startup-Ökosystem?

Wir arbeiten und leben im Frankfurter Ökosystem. Das allein ist schon ein sehr starker Bezug zur Region und zur Stadt. Und die Frage danach, was sich in diesem Ökosystem tut, beantwortet STATION doch schon ganz gut – oder? 😉

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