Frankfurter Gründerpreis: Jetzt bewerben bis 28.2.

Wie jedes Jahr zeichnet die Wirtschaftsförderung Frankfurt auch 2019 wieder herausragende Geschäftsideen mit dem Gründerpreis aus. Das Gesicht hinter der Initiative ist Doris Brelowski, die das Kompetenzzentrum Existenzgründungen der Wirtschaftsförderung Frankfurt schon seit einigen Jahren leitet. Welche Preise den Gewinnern des Gründerpreises winken und welche Vorteile der Standort Frankfurt gerade für Gründer mit sich bringt, hat sie uns im Interview verraten.

Doris, du bist für das Kompetenzzentrum Existenzgründungen bei der Wirtschaftsförderung verantwortlich. Was sind genau deine Aufgaben?

Wir im Team des Kompetenzzentrums Existenzgründungen kümmern uns um die Gründer- und Startup-Projekte der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung. Unser Hauptanliegen: Existenzgründern und solchen, die es werden möchten, eine neutrale Beratung sowie Orientierung im Dschungel der Angebote bieten. Unsere Aktivitäten lassen sich in der sogenannten “Gründermatrix” zusammenfassen: Gründerfonds, Gründerpreis, Gründerservice und Gründerzentrum.

Welches Ziel verfolgt ihr speziell mit dem Frankfurter Gründerpreis (FGP) und was ist das besondere an dieser Auszeichnung?

Der Frankfurter Gründerpreis ist jedes Jahr eines der Highlights in der lokalen Startup-Szene. Bereits im Jahr 2001 haben wir den Wettbewerb ins Leben gerufen, um am Beispiel von herausragenden Gründungen andere zu ermutigen, sich ebenfalls selbstständig zu machen. Das Besondere am FGP: Es gibt keine Kategorien.

Welche Unternehmen können sich denn bewerben?

Fast alle, die im Vorjahr mit einer erfolgversprechenden, neuen Idee gegründet haben oder ins Kundengeschäft eingestiegen sind. Egal ob HighTech-, FinTech- oder Digitalisierungs-Startup, ob Modeboutique, Einzelhandel oder kreative Plattform – die Großen und Kleinen sind eingeladen mitzumachen und haben eine Chance. Detaillierte Infos zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf unserer Website.

Doris Brelowski, Leiterin Kompetenzzentrum Existenzgründungen

Welche Preise warten auf die Gewinner?

Der Frankfurter Gründerpreis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Darüber hinaus können Sonderpreise vergeben werden sowie die Preise geteilt werden. Ausgewählt werden die Gewinner von einer unabhängigen Jury, zu der Persönlichkeiten von der Wirtschaftsförderung Frankfurt, aus Politik und Wirtschaft sowie Preisträgerinnen und Preisträger aus den vergangenen Jahren gehören. Allerdings profitieren die Sieger nicht nur von den Preisgeldern, sondern vor allem vom Imagegewinn. Beim jährlichen Preisträger-Stammtischtreff können sich die Teilnehmer außerdem untereinander vernetzen, gemeinsame Projekte entwickeln und so die Wirtschaft in Frankfurt voranbringen.

Welche Startups, die in den letzten Jahren unter den Preisträgern waren, kennt man?

Im letzten Jahr zählte beispielsweise MINDS medical zu den ausgezeichneten Startups, 2017 ging der Hauptpreis an CargoSteps. Im Jahr davor waren mit creditshelf und ginmon zwei der bekanntesten Frankfurter Fintechs unter den Siegern.

Doris, was verbindet Dich persönlich mit Frankfurt?

Was ich an Frankfurt liebe? Die netten Menschen, die Offenheit sowie die Internationalität gepaart mit hessischer Gemütlichkeit. Dass Frankfurt gleichzeitig eine sehr dynamische Metropole ist, in der viel los ist, Big Business läuft und die Wege doch so kurz sind. Eine schöne Erinnerung: Bevor ich ins Umland gezogen bin, fand ich es immer toll, mit dem Fahrrad in einer Viertelstunde auf dem Wochenmarkt zu sein oder mir auf den Mainbrücken das Feuerwerk anzuschauen.

Und was macht das Frankfurter Startup-Ökosystem für Gründer attraktiv?

Die kurzen Entfernungen sind auch ein Vorteil für das Ökosystem. Man kennt sich, kann sich schnell innerhalb der Branchen und mit anderen treffen und vernetzen. In Frankfurt wurden 2017 über 8.000 Unternehmen neu gegründet – allein diese Zahl zeigt schon, dass viele Startups und Gründer hier gute Entwicklungschancen sehen. Und außer dem richtigen Markt für ihre Geschäfte finden sie in Frankfurt Gleichgesinnte für Austausch und Kooperationen!

Am Dienstag, den 12. Februar 2019, findet ein Infoabend zum FGP statt, alle Details gibt’s hier. Wer allgemeine Fragen rund um das Thema Gründung hat, findet bei Doris und ihrem Team passende Antworten und ein weitreichendes Netzwerk.

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