Frankfurt Forward zeichnet Tec4med als Startup Of The Month Februar aus
Das Tec4med-Team. Foto: Julia Baier

Jeden Monat zeichnet Frankfurt Forward ein vielversprechendes “Startup Of The Month” aus. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winken unter anderem die Bühne von Frankfurt Forward, sein Netzwerk und verschiedene PR-Extras wie ein Fotoshooting und eine Podcastfolge. Finanziert wird das Ganze von der Wirtschaftsförderung Frankfurt. STATION stellt das “Startup Of The Month” jeden Monat vor. Diesen Februar hat Tec4Med gewonnen und steht uns Rede und Antwort.

Bitte stelle dich kurz vor: wer bist du, was hast du bislang gemacht und wie kam es zur Gründung von Tec4med?

Mein Name ist Nico Höler und zusammen mit Martin Voigt und Julian Poths sind wir die Gründer der Tec4med Lifescience GmbH.

Vision der Tec4med ist der nachweislich sichere Transport sensibler Medikamente durch nachhaltige und intelligente Systeme aus Soft- und Hardware. Hiermit lösen wir ein globales Problem der Pharmalogistik, welches weltweit jährlich über 35 Milliarden Dollar an direkten Kosten verursacht. Wir sind überzeugt, dass dieser Betrag an anderer Stelle im Gesundheitswesen besser aufgehoben ist und hierfür arbeitet unser Team jeden Tag sehr hart.

Angefangen haben wir 2017 mit der NelumBox, einer intelligenten Spezial-Temperierlösung für hoch sensibles klinisches Studienmaterial, Stammzellen, Gentherapien, Proben, Blutderivate, Organe u.v.m. Mit unseren neuem Produktportfolio bestehend aus SmartHub, SmartBeacon und der Tec4Cloud expandieren wir nun auch in die breitere Pharmalogistik bis hin in den kommerziellen Bereich. So bieten wir neben passiven High-Performance Verpackungslösungen nun auch eine völlig neue Produktreihe an intelligenten Daten-Tracking Geräten zur Überwachung des Transports sämtlicher Pharma-Sendungen vom Hersteller bis hin zum Patienten.

Euer Geschäftsmodell in 3 Sätzen – was müssen wir wissen?

Wir schaffen es sogar in zwei Sätzen: Pay-as-you-go, Scale-as-you-grow!

Bei Tec4med verfolgen wir ein sehr auf die Pharmaindustrie angepasstes Geschäftsmodell, das sich hauptsächlich auf das Vermietgeschäft mit umfassenden Service-Charakter fokussiert. Für das in der Pharmaindustrie häufig vorzufindende Projektgeschäft bietet dies für unsere Kunden einen enormen Mehrwert, da sie ohne großes Anfangsinvest einsteigen können und später gemeinsam mit uns wachsen. Da sämtliche Hardware von Tec4med mit direkten digitalen Geschäftsmodellen unserer Cloud zusammenhängt, und wir darüber hinaus unser System mit weiteren Serviceleistungen wie Wartung, Kalibrierung und z.B. Transportversicherungen verbinden, mindern wir unseren Kunden enorm die Kopfschmerzen sowohl in der Auswahl, als auch im Validieren und Qualifizieren ihrer Zulieferer.

Welche Lesson Learned möchtest du anderen Gründer mit auf den Weg geben?

Gründen ist wie Karussell fahren: Häufig steht alles Kopf und es wird einem schwindelig, aber am Ende macht es einen riesen Spaß und man ist froh, dass man es getan hat!

Bitte vervollständige folgenden Satz: FrankfurtRheinMain ist für mich….

… meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Straße, mein zu Hause, mein Block!

Gib uns bitte eine Empfehlung für einen Blog / eine Newsseite / ein Fachmagazin / ein Buch, das dich (zu Fachthemen) inspiriert?

Erst belächelt, dann geachtet: Stefan Merath: Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer. Hier bespricht der Autor die eigentlichen und zugleich wichtigsten Aufgaben eines Unternehmers, wie er sich von Fachkräften und Managern unterscheidet, und wie sein täglicher Arbeitsalltag auszusehen hat, um „am Unternehmen“ und nicht „im Unternehmen“ zu arbeiten.

Im Übrigen zu empfehlen: Phil Knight – Shoe Dogg, Tony Hsieh – Delivering Happiness.

Mit welchem Experten würdest du gerne einen Tag lang zusammenarbeiten und warum? 

Mit Elon Musk, um gemeinsam die NelumBox als ersten intelligenten Kühlschrank auf dem Mars zu schicken.

Deine Chance: Was möchtest du den Lesern noch sagen?

Gründen scheint für viele häufig als unwirklich und unmachbar. Doch gerade in Deutschland steht dem Gründen nichts im Wege, und wird im Gegenteil sogar stark gefördert. D.h. auch kleine Schritte führen zum Ziel und mit diesen sollte man starten. Erste StartUp Erfahrungen kann man im Übrigen auch dabei sammeln, zunächst erst einmal in einem StartUp zu arbeiten. Wo wir gerade beim Thema sind: Bock auf IoT? Bock auf die Schnittstelle Medizintechnik und Logistik? Bock auf smarte, digitale Hardware? Wir suchen in den Bereichen Vertrieb, Software und Marketing! Let’s create the future!

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